Mai
29

Redmine – Eine gelungene Alternative zu Trac

Ich verwende gerne Projekt-Systeme, die direkt auf meinem Server laufen. Man hat einfach den Vorteil, dass man von überall dran kommt und seine Ideen und Tickets eintragen kann. Am verbreitetsten ist wohl Trac. Auch bei mir auf Arbeit werde ich neben Bugzilla mit diesem System konfrontiert. Allerdings bin ich wahrlich kein Freund von Trac. Die Entwickler schaffen es seit Jahren nicht das Projekt auf Version 1 zu bringen. Es ist im Prinzip ein ewiger Beta-Test. Die Entwicklung schreitet dabei auch noch langsam voran. Man kann dem System nicht einmal nachsagen sich einfach installieren zu lassen. Ich hatte damit große Probleme. Auf Basis von Python ist es natürlich ein schön schnelles System, das kann keiner bestreiten. Und doch überwiegen in meinen Augen die Nachteile von Trac.

Nach einiger Suche hatte ich mich dann mal an Redmine versucht. Redmine basiert auf Ruby und bereitet allein aufgrund dessen so manchem Administrator schon eine Gäsehaut. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. Ruby scheint nicht sonderlich beliebt zu sein und doch empfand ich es als einfach es auf meinem Server nachzurüsten. Das ganze System von Redmine ist ist stätiger Entwicklung und dabei auch nicht einmal langsam. Die Community ist nicht gerade die größte und doch sind die Plugins ganz cool, die es gibt. Eigentlich ist für jeden etwas dabei. Redmine hat gegenüber Trac vor allem den Vorteil, dass man einfach mehrere Projekte verwalten kann. Das Frontend gibt dies alles schon her.

Am Besten aber man sieht es sich selber an. Unter der Adresse http://demo.redmine.org/ findet man eine Demonstration des ganzen Systems. Es gibt im Übrigen auch eine Vielzahl an Third Party Tools für Redmine. Dazu gehören natürlich auch Apps für Android und Apple, die ich wirklich gelungen finde.

Was ist euer Favorit bei der Projektverwaltung?

Wenn gewünscht dann verfasse ich auch gerne ein kleines Tutorial zum Einrichten von Redmine. Obwohl ich dies als Ausreichend empfand.

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