RolePlace geht live
Ich hatte jetzt 3 Wochen Urlaub und der liegt mir in den Knochen. Nicht nur, dass ich mich erhohlt habe und in Niedersachsen war. Nebenbei fand ich auch endlich noch die Zeit an meinem Projekt RolePlace weiter zu arbeiten. An Zeit mangelte es in letzter Zeit schließlich häufig, wenn ich so zurück denke. Vor allem die Arbeit hat viel Stress bereitet seit unser Team sein guter Teamleiter verlassen hatte. Zusätzlich habe ich mir noch einen neuen Arbeitsplatz gesucht. Aber genug an Ausflüchten, dass keine Zeit da war das Projekt endlich weiter zu bringen.
Nunmehr ist es mir gelungen eine schlanke erste Version live zu stellen. Am meisten Zeit hat es mich wohl gekostet mit dem JavaScript klar zu kommen. Meine Wahl fiel auf jQuery, da ich auch auf Arbeit bereits damit in Kontakt kam. Mittlerweile kann ich aber sagen, dass ich sehr gut damit klar komme. Man brauchte nur ein Projekt um sich vernünftig zu üben.
Interessant war gestern auch die Anbindung von RolePlace an ein phpBB-Forum. Sich in die Registrierung und den Login über eine dritte Stelle einzubringen ist gar nicht so einfach. Vielleicht schreibe ich die Tage einmal etwas darüber, da es doch sehr praktisch ist.
Unter der URL http://www.roleplace.de kann man die kleine, aber wachsende, Charakter-Datenbank finden und jeder ist gerne eingeladen sie zu nutzen. Wichtig ist, dass man anonym bleibt. Man braucht bei der Nutzung, weder bei RolePlace noch im dazugehörigen Forum, eine E-Mail-Adresse angeben.
Mal sehen was mir noch alles einfällt. Als nächstes sind jedenfalls eine Bildergalerie und ein kleines anrüchiges Feature geplant, die natürlich wie alles für jeden Charakter getrennt sind.
JavaScript-Movies
Heute will ich mal einen kleinen Fund vorzeigen, den ich recht lustig fand. JavScript ermöglicht ja so einiges, aber das es Leute gibt, die sich hinsetzen und damit “Filme” nachstellen finde ich erstaunlich. Als ich einen Artikel über eine JavaScript-Konsole im Entwickler-Blog meines Unternehmens las, sties ich auf eine Seite, die den Film “Star Wars” nachgebaut hat. Er ist zwar nicht vollständig, aber immerhin waren es ca. 15 Minuten Film.
Kennt vielleicht jemand noch weitere Beispiele für Filmumsetzungen in Ascii und JavaScript?
Twitteraner
Es hat mich gepackt. Irgendwie konnte ich am Ende doch nicht dem Widerstehen mich mal bei Twitter anzumelden. Viele gute Links zu Informationen bekommt man dort nun einmal. Das ist mein Grund mich in das Zwitscher-Universum ziehen zu lassen.
Nun damit auch verbinden werden auch die neuen Artikel von meinem Blog dort in meinem Profil verlinkt. Dies hier wäre der erste! Ich hoffe das WordPress-Plugin spielt mit wie ich es mir wünsche.
Die 10 Regeln für Entwickler?
Regeln für Entwickler stellen viele auf, doch wenige versuchen es mit etwas Humor. Selten habe ich auch den gesamten regelsammlungen zugestimmt. Nun aber habe ich auf dem Software-Entwickler Blog eine Sammlung von 10 Regeln gefunden, die recht humoristisch verfasst wurden. Seltsamerweise stimme ich auch allen zu. Und doch möchte ich sie um eine erweitern:
11. Denken, nicht basteln.
Basteln kann jeder. Flickschustern und rumfummeln. Wer aber denkt kann die Strukturen so erfassen, dass er gleich Regel 5 beachten kann. Flickschusterei macht alles schlimmer. Strukturierung ist das Heldentum.
Stresstest für die Applikation
Ich hab gestern ein Tool mit Namen Siege gefunden. Es ist ein Linux-Tool um einen Stresstest auf eine Applikation zu “jagen”. Es ist ein recht einfach gestriktes Tool, dem man eine Anzahl an Clients und Requests je Client mitgeben kann. Es gibt am Ende eine Statistik aus.
transactions: 50 hits
Availability: 100.00 %
Elapsed time: 4.63 secs
Data transferred: 0.46 MB
Response time: 0.14 secs
Transaction rate: 10.80 trans/sec
Throughput: 0.10 MB/sec
Concurrency: 1.53
Successful transactions: 50
Failed transactions: 0
Longest transaction: 0.22
Shortest transaction: 0.11
So kann man im Prinzip auch verfolgen, wie sich Änderungen auf eine Applikation auswirken. Jeder kennt sicher den Sinn von Stresstest. Aber eigentlich gibt es nur einen wirklich wichtigen Sinn: “Nachstellen von möglichst vielen Besuchen auf einer Webseite.”.
Siege liegt für Debian als Paket vor und kann direkt über aptitude installiert werden. Dabei braucht man nicht einmal groß raten wie das Paket heisst, da es seinen Eigennamen auch trägt.
aptitude install siege
Nun hat man das Tool im System und kann es einfach mit einem Befehl aufrufen.
siege http://www.google.de -d1 -r5 -c10
Die Parameter kurz aufgeschlüsselt:
d : Steht für “duration” und gibt die Verzögerung zwischen zwei Requests durch einen Client an. Der Standard ist 3. In einem Test sollte man dieses aber auf 1 stellen.
r : Steht für “requests” und gibt die Anzahl der Requests je Client an. Der Standard ist endlos. Man kann es einfach irgendwann mit Str + C beenden und erhällt die Statistik.
c : Steht für “clients” und gibt die Anzahl der Clients an, die simuliert werden sollen. Der Standard ist hier 15.
